„Fett macht Fett“ – Früher eine Überzeugung, heute schon lange nur noch eine Binsenweisheit. Man muss allerdings wissen, dass Fett nicht gleich Fett ist und weitaus mehr Funktionen hat, als dem Körper nur Energie zu liefern.

Vorab; es gibt nicht pauschal gutes und schlechtes Fett. Wie so oft in der Natur gilt auch hier: Die Dosis macht das Gift! Fette sind für den Körper unverzichtbar. Sie regulieren Hormone, Stoffwechsel und Cholesterinspiegel, bauen Zellwände mit auf und ermöglichen es uns bestimmte Vitamine aufzunehmen.

Wenn aber nun alle Fettarten diese durchaus positiven Eigenschaften haben, warum werden manche Fette dann als „böse“ bezeichnet?

Wie bereits erwähnt: Die Dosis macht das Gift. In Europa werden im Durchschnitt viel zu viele Nahrungsmittel verzehrt, welche die sogenannten gesättigten Fettsäuren enthalten. In zu hoher Dosis wirken diese sich negativ auf den Cholesterinspiegel und die Gesundheit aus, daher wird empfohlen sie zu reduzieren.

Den genauen Gegensatz dazu, bilden die sogenannten Omega-3-Fettsäuren. Diese Fettsäuren gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie hemmen Entzündungen, verbessern die Gehirnleistung und Sehfähigkeit und haben einen positiven Einfluss auf den Blutdruck. Sie werden im Durchschnitt viel zu selten aufgenommen und daher wird empfohlen, besonders auf die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren zu achten!

Merke: Verzichten Sie auf fettige tierische Produkte, Fertiggerichte, Fast Food und Süßigkeiten, um die gesättigten Fettsäuren zu vermeiden!

Ernähren Sie sich von fettreichem Fisch, Walnüssen, Mandeln und pflanzlichen Ölen, um genügend Omega-3 zu sich zu nehmen!